
Einführung
Sprechen wir über ein Problem, das Sie nur zu gut kennen: den Versuch, einen Dachboden-Wintergarten oder einen Raum mit Glaswänden zu beheizen.
Konventionelle Heizungen blasen nur warme Luft in den Raum, und Sie wissen, was passiert – Wärme steigt auf und entweicht durch das Glas. Frustrierend.
Deshalb haben wir Infrarotheizungen entwickelt, um dieses Problem zu lösen. Sie erwärmen nicht die Luft, sondern richten die Energie direkt auf das Wesentliche: die Personen, den Fußboden, die Möbel. Die Wärme spüren Sie dort, wo sie gebraucht wird, und sie bleibt konstant, anstatt zu verschwinden.
Wie es tatsächlich funktioniert
Infrarot arbeitet nach dem Prinzip der direkten Sichtlinie und mit hoher Leistung.
Unsere Heizungen bieten eine hohe Leistung auf kleinem Raum, da große Glasflächen Wärme schnell ableiten. Die physikalischen Grundlagen sind einfach und gleichzeitig effizient: Die Strahlung durchdringt die Luft, ohne sie zu erwärmen, trifft auf Fußboden und Einrichtungsgegenstände, die dann die Wärme gleichmäßig zurück in den Raum abstrahlen.
So entsteht eine stabile Wärmeempfindung am Boden, selbst wenn das Glas versucht, den Raum abzukühlen.
Zudem berücksichtigen wir die elektrischen Gegebenheiten in gewerblichen und industriellen Umgebungen. Hochvolt-Varianten ermöglichen längere Stromkreise bei geringerem Strom, was kleinere Kabelquerschnitte und niedrigere Installationskosten bedeutet. Die Röhrenlänge ist so gewählt, dass die Wärme gleichmäßig verteilt wird und großflächige Abdeckung ohne Hotspots gewährleistet ist.
Die Konstruktion – Warum sie langlebig ist
Wir verwenden Quarzrohre, da diese schnelle Temperaturwechsel ohne Probleme verkraften. Im Inneren befindet sich ein Halogen-Element, das rasch auf Betriebstemperatur kommt und die Leistung konstant hält.
Das Rohr ist mit einer Goldbeschichtung versehen, die das Infrarotlicht nach vorne reflektiert. Das ist besonders wichtig bei der Montage in Glasnähe, da die Wärme in den Raum und nicht in das Glas geleitet werden soll.
Der Anschluss erfolgt über eine bewährte R7s-Zweipin-Fassung. Diese hält hohen Temperaturen stand und lässt sich einfach austauschen – werkzeuglos. Die Verbindung sitzt sicher, sodass Vibrationen und thermische Ausdehnung die Verbindung nicht lockern. Anschluss fertig, Funktion gewährleistet.
Wie es sich im Betrieb anfühlt
Für Dachboden-Wintergärten liegt der Vorteil in der Steuerbarkeit.
Die Heizung hält die Temperatur konstant, indem sie die thermische Masse im Raum erwärmt, nicht die Luft. Dadurch gibt es weniger Ein- und Ausschaltzyklen, und das Raumklima bleibt stabil, selbst wenn sich das Wetter ändert.
Die Installation ist unkompliziert: montieren Sie die Heizung in Sichtlinie, verlegen Sie die Verkabelung und stellen Sie die Steuerung ein.
Ein wichtiger Hinweis: Infrarot erwärmt Oberflächen bei direktem Kontakt. Die Platzierung ist daher entscheidend – Mindestabstände zu brennbaren Materialien und Personen sind einzuhalten. Bei richtiger Dimensionierung und Positionierung ist die Nachrüstung eine einfache Maßnahme, die den Energieverbrauch reduziert und den Raum das ganze Jahr über nutzbar hält.