
An den kältesten Morgenstunden weiß man, was zu tun ist: Man legt mehrere Schichten Kleidung an und wartet darauf, dass der Raum endlich warm wird. Die Wartezeit zwischen dem Einschalten des Heizgeräts und dem spürbaren Wärmeempfinden ist wirklich ärgerlich. Ein Infrarotheizer beseitigt dieses Problem – er verteilt die Wärme direkt dorthin, wo sie benötigt wird, sofort.
Was eigentlich hinter der Technologie steckt
Infrarotheizer nutzen Strahlungswärme – genauso wie die Sonne – nur ohne UV-Strahlen. Im Inneren des Heizers erwärmt sich ein Quarzrohr oder ein Kohlenstofffaserelement und gibt kurzwellige Infrarotenergie ab. Diese Energie wandert in geraden Linien und wärmt Menschen sowie Oberflächen direkt. In der Praxis bekommt man bereits Sekunden nach dem Einschalten Wärme. Die meisten Modelle sind an normale 120-Volt-Steckdosen anschließbar, verbrauchen zwischen 1.500 und 1.800 Watt und konzentrieren die Wärme auf einen bestimmten Bereich. Viele Modelle verfügen außerdem über einen integrierten Thermostat sowie einen Überhitzungsschutz, damit alles stabil bleibt.
Warum das ideal für den Morgen ist
Man braucht Wärme, die sofort zur Verfügung steht – nicht etwas, das erst nach und nach wirkt. Infrarotheizer liefern schnell Wärme – dadurch hören Ihre Hände auf zu zittern, während Sie Kaffee trinken, Ihre Schultern entspannen sich beim Anziehen, und der Raum wird schon bald gemütlich – ohne dass man warten muss. Diese schnelle Reaktion verwandelt einen kalten Morgen in eine angenehme Routine, bei der Komfort im Vordergrund steht. Da die Wärme gezielt abgegeben wird, werden zunächst die Menschen im Raum gewärmt – dadurch wirkt der Raum bereits früher gemütlich, auch wenn die Luft noch nicht vollständig erwärmt ist.
Einige praktische Hinweise
Infrarotheizer funktionieren am besten, wenn sie in Sichtweite sind. Stellen Sie den Heizer dort hin, wo Sie viel Zeit verbringen – neben einem Lesesessel, am Küchentresen oder neben der Terrassentür. Halten Sie ihn mindestens drei Fuß von brennbaren Gegenständen entfernt. Wenn Sie in feuchten Bereichen arbeiten, verwenden Sie ein Modell, das für solche Bedingungen geeignet ist. Für einen angenehmen Temperaturen im gesamten Raum sollten Sie ihn mit einem konventionellen Heizer kombinieren. Für eine gezielte Wärmestrahlung reicht ein Infrarotheizer aus.